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Portfolio /作品一覧

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Interview article /対談記事

二人三脚で歩んだ採拓の旅路、海を超えてドイツに伝える

ミハエル・スチューデント(以下 スチューデント) 都谷森先生の作品はタンガーミュンデで拝見させていただき、ぜひ拓本について聞いてみたいと思っていました。さっそくですが、今回の作品について解説いただいてもよろしいでしょうか。

都谷森孝子(以下 都谷森) この歌を詠んだ伊藤遡人は、戦争でハワイに出兵し、真珠湾攻撃に遭い、奇跡的に生き延びることができ、終戦の時に日本に帰ってきました。母の実家へ挨拶に出かけた時に、眼前に蕎麦の白い花が一面に輝いていたのに心を奪われていた、という様子を詠んでいます。この歌について知った時、作者は果たしてどんな心境で蕎麦の花を見ていたのだろうかと胸が締め付けられるような気持ちになりました。その言い得ない思いを感じながら採拓したことをよく覚えています。

スチューデント: 犠牲者や倒壊した建物は数字に出すことができます。しかしそんな風に表に出ない苦しみが戦争にはあるということを痛感します。それにしても採拓の作業というのは、私も色々調べたのですが、石碑によってはかなり難しいのではないかと思います。

都谷森: 最初は私も手探りでやっていました。自然石に刻されているのは難しいです。でもそのうちに自分のやり方というものが形になってきて、考える面白さが生まれたように感じています。

スチューデント: そもそもどうして拓本の道に入ったのですか?

都谷森: 国語の指導免許を取得するための講習に参加した時、書道の授業で拓本の話が出たのがきっかけです。その時の先生(加賀谷健三)は丁寧に教えてくれましたが、誰も理解できていなかったので、みんなで相談して実技指導をお願いしました。先生は快く私たちの願いを聞き入れてくれました。その時の実演は今も忘れられません。黒い墨のついたタンポで叩いているのに白い文字が浮かび上がってくるのが不思議で仕方なかったんですね。

スチューデント: 私も最初に先生の作品を見た時、黒い線の書の作品の中で白い線が浮かび上がっているのは不思議で仕方ありませんでした。書の作品だと勘違いしていたのです。しかしそれが誤りだとわかり、なおさら先生の拓本という世界について惹かれるようになりました。先生は単なる記録というわけではなく、ご自身の表現の要素もあるものとしてやっておられますよね。

都谷森: 私は夫と共に、松尾芭蕉と曾良の奥の細道に惚れ込んで、無心で彼らの旅路をたどりました。その次が種田山頭火でした。奥の細道を辿る最中で山頭火の句碑に出会い、その波瀾万丈の人生と独特な作品に惹かれました。

スチューデント: 都谷森先生の著作も読ませていただいたのですが、採拓の旅ではご苦労もかなりされていますよね?

都谷森: そうですね、忘れられない思い出もたくさんあります。山形県である石碑の拓本を採った時は、地主の方に2年間で2度採拓のお願いに行って2度とも断られたことがありました。ところが「ダメで元々」と思って3度目のお願いに伺ったら、その地主さんが旅行中で、留守を預かっていた女性が「どうぞどうぞ」と許して下さって、まさに3度目の正直でしたね。それから、松尾芭蕉が月山に登った時の俳句の石碑に向かった時は、思いがけず大登山になってしまいまして、夫と一緒に大汗をかきながら湿原に架かる木道、さまざまの池、鳥のさえずり、お花畑に続く万年雪、立ち上がる蒸気は雲となりそんな山道を必死で登ったのは、今となってはいい思い出です。またこんなこともありました。福島での採拓旅行の際のことですが、私が碑面を掃除している時、碑面の文字のくぼみに巣食っている虫を、その土地の住職が素手で取り払って下さったことが忘れられません。というのも、そのご住職は「拓本を採ると碑面が汚れるから」となかなか許可をくださらなかったのです。それが、服装もわざわざ僧衣をランニングとズボンに着替えて下さっていらして、本当にご住職には感謝しかありません。

スチューデント: 確かにお話を伺っていると、拓本という芸術は採拓の旅から、もしくはもっとその前の過程を合わせて一つの作品であると感じます。それにお話をされている先生が活き活きされていて、聞いている私もとてもワクワクします。最後になりますが、長年かけて向き合ってこられた先生にとって、拓本の魅力とはどんなところだと思われますか?

都谷森: 色々な人との出会い、その仕事のつながりに自分も連なることができる、ということではないでしょうか。歌碑一つとっても、歌人、石工、地主など、さまざまな人の仕事があって生まれるものですから。そういった観点からすれば、自分は一番良い所をいただいていると思いますね。ですから、歌を詠んだ人の気持ちを感じながら採拓しています。関わった人々の魂を表現できれば、という思いですね。その仕事の輪の中で、採拓をし、古い着物を利用して表具するという作業は拓本という作品に着物を着せて差し上げるような役割かもしれません。このようなことは全て夫と一緒にできたからで、夫には感謝しかありません。

スチューデント: 素晴らしい考え、そして精神ですね。ぜひ私も都谷森先生の話をすることでそのつながりを広げていきたいと思います。

(2024年特別対談 都谷森孝子×ゲルマー・トモコ)

Die künstlerische Laufbahn, die wir als Ehepaar gemeinsam gegangen sind, über das Meer hinweg nach Deutschland vermitteln.

蕎麦の花輝くばかり母の里(伊藤遡人の句) / Die Heimat meiner Mutter ist voller strahlender
Buchweisenblüten (Haiku von Sakato Ito)

Michael Student (im Folgenden Student): Frau Toyamori, ich habe in Tangermünde einige Ihrer Werke gesehen und wollte Sie unbedingt zu Ihren Steinabreibungen befragen. Dürfte ich Sie also gleich um eine Erklärung zu dem Werk bitten, das Sie heute mitgebracht haben?

Takako Toyamori (im Folgenden Toyamori): Der Verfasser dieses Gedichts, Sakato Date, wurde im Krieg nach Hawaii entsandt, wo er den Angriff auf Pearl Harbor erlebte. Wie durch ein Wunder hat er überlebt und ist nach dem Krieg nach Japan zurückgekehrt. Das Gedicht beschreibt, wie hingerissen er vom Anblick eines Feldes strahlend weißer Buchweizenblüten war, als er das Elternhaus seiner Mutter besucht hat. Als ich von diesem Gedicht erfahren habe, fühlte sich meine Brust beim Gedanken daran, wie sich der Autor wohl beim Anblick dieser Buchweizenblüten gefühlt haben mag, wie zugeschnürt an. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich die Steinabreibung mit diesen unbeschreiblichen Gefühlen im Herzen angefertigt habe.

Student: Opfer und eingestürzte Gebäude lassen sich in Zahlen ausdrücken. Mir ist jedoch schmerzlich bewusst, dass es im Krieg Leid gibt, das nicht so offensichtlich ist. Ich habe auch Verschiedenes dazu recherchiert, und ich denke, dass der Prozess des Abreibens je nach dem Gedenkstein ziemlich schwierig sein kann.

Toyamori: Am Anfang habe ich einfach verschiedene Dinge ausprobiert. Es ist schwierig, wenn die Schriftzeichen in Naturstein gemeißelt sind. Aber mit der Zeit habe ich meine eigene Vorgehensweise entwickelt, und jetzt finde ich es interessant, über verschiedene Methoden nachzudenken.

Student: Wie sind Sie überhaupt zu Steinabreibungen gekommen?

Toyamori: Als ich einen Lehrgang zur Erlangung der Lehrlizenz für die japanische Sprache besucht habe, wurde im Kalligraphie-Unterricht über Steinabreibungen gesprochen. Das war der Anlass. Der damalige Lehrer hat alles sehr sorgfältig erklärt, aber keiner von uns hat es verstanden, also haben wir es gemeinsam besprochen und ihn um praktische Anleitung gebeten. Und er ist unserem Wunsch bereitwillig nachgegangen. An die damalige Demonstration kann ich mich noch immer erinnern. Ich konnte mir einfach keinen Reim darauf machen, wie weiße Schriftzeichen erschienen sind, obwohl der Stein mit einem Tampon mit schwarzer Tusche darauf abgeklopft wurde.

Student: Als ich Ihre Werke zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich unter den mit schwarzen Linien geschriebenen Kalligraphiearbeiten auch über die Werke mit diesen sich vom Untergrund anhebenden weißen Linien gewundert. Ich habe fälschlicherweise gedacht, dass dies Kalligraphiearbeiten waren. Als ich meinen Irrtum jedoch bemerkt habe, war ich umso mehr fasziniert von der Welt Ihrer Steinabreibungen. Was Sie machen, ist also keine bloße Aufzeichnung, sondern es enthält auch Elemente Ihres eigenen Ausdrucks.

Toyamori: Mein Mann und ich haben uns in Matsuo Bashōs Reisetagebuch „Auf schmalen Pfaden ins Hinterland“ verliebt, in dem er die Wanderung mit seinem Begleiter Sora beschrieb, und begeistert deren Reiseweg nachverfolgt. Darauf folgte Santōka Taneda. Auf den von Bashō beschriebenen Pfaden sind wir auf einen Gedenkstein mit einem Haiku von Santōka gestoßen, und waren fasziniert von seinem Leben voller Höhen und Tiefen und seinen einzigartigen Werken.

Student: Frau Toyamori, ich habe auch eines Ihrer Bücher gelesen. Wie ich verstehe, gab es auf Ihren Reisen zur Anfertigung von Steinabreibungen auch viele Schwierigkeiten?

Toyamori: Ja, aber es gibt auch viele unvergessliche Erinnerungen. Einmal wollte ich Abreibungen von einem Gedenkstein in der Präfektur Yamagata anfertigen. Dafür habe ich den Grundbesitzer innerhalb von zwei Jahren zweimal um Erlaubnis gebeten, aber er hat beide Male abgelehnt. Aber da Fragen ja nichts kostet, habe ich es auf gut Glück ein drittes Mal versucht. Der Besitzer war gerade auf Reisen, aber die Frau, die sich während seiner Abwesenheit um das Anwesen gekümmert hat, hat sofort „Bitte, bitte“ gesagt und mir die Erlaubnis gegeben. Aller guten Dinge sind drei! Ein anderes Mal haben mein Mann und ich uns zu einem Gedenkstein mit einem Haiku von Matsuo Bashō aufgemacht, das er bei seiner Besteigung des Gassan schrieb, und daraus ist unerwartet eine große Bergbesteigung geworden. Bohlenwege durch Moore, verschiedene Teiche, das Zwitschern der Vögel, alter Schnee neben Blumenfeldern, aufsteigender Dunst, der sich in Wolken verwandelt… Heute ist es eine schöne Erinnerung, wie wir in Schweiß gebadet verzweifelt diese Bergpfade hochgeklettert sind. Und dann war da noch das. Der Hauptpriester eines Tempels hat mir einmal nicht erlaubt, eine Abreibung zu erstellen, „weil dadurch die Oberfläche des Gedenksteins schmutzig wird“. Aber als ich ihn überzeugt und mit den Vorbereitungen der Steinoberfläche begonnen habe, hat er einige Insekten, die sich in den Vertiefungen der Inschrift eingenistet hatten, mit den Fingern entfernt. Ich war dem Priester (aus der Präfektur Fukushima, der sich von seinem Priestergewand in ein Unterhemd und eine Hose umgezogen hatte,) äußerst dankbar, dass er meine Gedanken verstanden hat.

Student: Wenn ich Ihnen so zuhöre, habe ich das Gefühl, dass im Kunstgenre der Steinabreibungen auch die Reise zu dem jeweiligen Gedenkstein oder sogar die Prozesse davor ein Teil des Werkes sind. Und Sie sind so lebhaft, wenn Sie darüber sprechen, was es auch für mich als Zuhörer sehr aufregend macht. Noch eine Frage zum Abschluss. Nachdem Sie sich so viele Jahre damit beschäftigt haben, worin liegt Ihrer Meinung nach der Reiz von Steinabreibungen?

Toyamori: Es ist vielleicht die Tatsache, dass ich dadurch mit der Arbeit verschiedener Menschen verbunden sein kann. Um eine Abreibung eines Gedenksteins mit einer Gedichtinschrift anzufertigen, ist die Arbeit mehrere Menschen notwendig, zum Beispiel des Dichters, eines Steinmetzes, des Grundbesitzers usw. So gesehen, denke ich, dass ich darunter den besten Job habe. Deshalb mache ich Steinabreibungen und spüre dabei die Gefühle der Menschen, die die Gedichte verfasst haben. Meine Hoffnung dabei ist es, den Geist der beteiligten Menschen zum Ausdruck bringen zu können. Unter diesen verschiedenen Arbeiten könnte das Aufziehen einer Steinabreibung auf alten Kimonostoff vielleicht so gesehen werden, dass man dem Werk einen Kimono anzieht. All das konnte ich zusammen mit meinem Mann machen, dem ich dafür unglaublich dankbar bin.

Student: Ich finde Ihre Gedanken und Ihre Einstellung wunderbar. Ich möchte Ihre Verbindungen mit anderen Menschen gerne erweitern, indem auch ich vielen Menschen von Ihnen erzähle, Frau Toyamori.

(2024 Special Dialogue: Takako Toyamori × Tomoko Germer)


 

感謝の心と学びの精神が輝く女性拓本家

ゲルマー・トモコ(以下 ゲルマー):本日は青森か ら来てくださったとお伺いしております。わざわざお 越しいただきありがとうございます。拓本について 色々と教わりたいと思うのですが、始めたきっかけは 何かあったのでしょうか?

都谷森孝子(以下 都谷森):もともと中学校の家庭 科の教員だったのですが、家庭科だけだと授業時間数 が少ないので、担当教科を増やすために長期休暇を利 用して美術と国語の講義を受けに行っていました。国語は字を書くのが苦手だったので書道には苦労しまし たが、その書道の講義の時に白い文字で書かれたお手 本をいただいたんです。それは法帖というもので、故人の筆跡を石ずり化した習字の手本なんですけど、そ の時に拓本というものがあると知ったんです。それが37歳の時でした。

ゲルマー:それが先生と拓本との出会いだったわけで すね。

都谷森:ただその時は講義が全然理解できなかったん です。それでクラスの仲間達と「実際に拓本を採って いるところが見たい」という話になって、その時書道 の講義をして頂いている加賀谷健三先生に実演をお願 いしたんです。そうしたら文学碑の採拓を実演してく ださったのです。その時に真っ黒の墨の中から白い文 字が浮き出てくることに感動いたしまして。それから この世界にのめり込んでしまいました。

ゲルマー:しかしその時の感動ですぐに自分で実践で きるというのは、すごい行動力だと思います。

都谷森:加賀谷先生が実演して下さってからまだ日の浅いうちに、夫の車に乗せてもらって採拓にいきまし た。それから夫と色々な場所へ行き、採拓するように なりました。夫は碑のある場所を調べては、碑や碑の 建つ風景の写真を撮ってくれるので、とても助けられ ました。とくに雨や風の時にも助けられました。

ゲルマー:素晴らしい旦那様ですね。それにしても採 拓も決して簡単なものではないと思うのですが。

都谷森:慣れが必要だと思います。採拓をするときは 碑に紙を貼るのですが、水を含ませたタオルで密着さ せます。水をつけると紙が伸びて石に彫られた文字の 凹みに入ります。その時、天候(日光・風)を考慮し て、ちょうどいい加減でやらなければいけません。ま た水が少ないと紙が乾いて墨がうまく染み込まないの でコツは必要になります。石碑の材質や天気によって も変わってくるので、全て同じやり方でやればいいと いうことでもありません。でもそれも面白さの一つで す。これはやっていくうちにわかるようになっていき ました。

ゲルマー:そうでしたか。こちらの作品についてもお 伺いしてもよろしいでしょうか?

都谷森:これは種田山頭火(明治〜昭和に活躍した日 本の自由律俳句の俳人)の句を採拓したものになりま す。山頭火は九歳の時にお母さんを亡くしているんで すね。入水自殺だったようで、この出来事はその後の 彼の生涯に大きな影を落とすこととなったと言われて います。この句はそんなお母さんの四十七回忌の時に 詠んだとされる句です。四十七回忌を終えた後、山頭火はお母さんに供えたうどんをいただきました。その時、書かれた日記には「悲しい、寂しい」と書いてあったといいます。

ゲルマー:物悲しい句ですね。

都谷森:そうですね。山頭火は句を作りながら色々な 場所を旅しました。43歳の時、熊本市の報恩寺で出家 得度しています(法名は耕畝)。頭陀袋にはいつもお母 さんの位牌を入れていたそうです。

ゲルマー:先生が採拓をされる時に写し採るのは石碑 だけではないのですね。句を詠んだ人の思いやその句 の背景も写し採っておられるように感じました。 そういえばこちらの作品は、先生ご自身で表装までさ れたと伺いました。

都谷森:はい。母の着物を使って表装いたしました。 山頭火がお母さんに向けて詠んだ句なので、私も母の 着物を使おうと思ったのです。

ゲルマー:表装の材料選びが表現として捉えられてい るというのは、素晴らしいアイディアですね。最後に なりますが、今後の活動についてお伺いできますか?

都谷森:採拓は自分一人だけでできることではありま せん。その言葉(俳句・短歌・詩・格言など)を詠ま れた方や石碑を建てられた方、それを管理される方々 がいてできるものです。また色々な場所へ連れてってくれた夫がいなければここまで多くの拓本を採ることはできなかったと思います。その全ての方々に心から 感謝をしております。ですから、これからは感謝の意味を込めて採拓をさせて頂いたところに表装をした掛け軸をお贈りできたらいいなと思っています。

ゲルマー:その深い感謝があってできるものなのです ね。私も本日先生のお話を聞いて拓本の素晴らしさを 実感しました。ヨーロッパの美術展で拓本にお目にか かることはまずありません。先生の作品を通して拓本 という素晴らしいものがあるとこれから伝えていきたいと思います。

(2023年特別対談 都谷森孝子×ゲルマー・トモコ)

An artist of calligraphy rubbing whose spirit of gratitude and learning shines through

うどん供へて母よ私もいただきまする/ Offering udon; Mother! I’ll have some,too

Tomoko Germar: I’ve heard that you came all the way from Aomori today. Thank you for coming all this way. I hope to learn a lot about the art of calligraphy rubbing. How did you get started?

Takako Toyamori: I originally taught home economics at a junior high school. However, I had only a few class hours since I was teaching home economics alone, so in order to increase the number of subjects I could teach I took lectures on art and Japanese Language during my long vacation. I had a hard time with Japanese Language because I was not good at writing, but during the calligraphy lecture, the teacher provided us with specimens written in white letters. It was hojo, an exemplar for practicing calligraphy, which is a rubbed copy of the excellent handwriting by the ancients. That was when I learned that there was such an art form as calligraphy rubbing. I was 37 years old at the time.

Germar: So that was your first encounter with calligraphy rubbing?

Toyamori: Yes. But at the time, I couldn’t understand the lectures at all. My classmates and I wanted to see how the rubbings were actually made, so we asked Mr. Kenzo Kagaya, who was the teacher of calligraphy class at the time, to give us a demonstration. Then he demonstrated how to make a rubbing of a literary monument. I was so impressed by the way the white letters emerged from the pitchblack ink. I fell in love with this unique art form. Germar: But it must have taken tremendous energy to put the feeling into practice immediately. Toyamori: Quite soon after Mr. Kagaya’s demonstration, my husband gave me a ride for making rubbed copies. After that, my husband and I started going to various places to make rubbings. My husband helped me a lot by checking the locations of monuments, and by taking pictures of monuments and landscapes where monuments stand. He was especially helpful when it was raining or windy.

Germar: He sounds like a wonderful husband. But still I’m sure the act of making a rubbing is never easy.

Toyamori: I think it takes some getting used to. When you make a rubbing, you put a piece of paper on the monument and stick it to the surface with a towel dampened with water. When water is applied, the paper will expand and fit the recesses of the letters engraved on the stone. You need to take the weather (sunlight, wind) into consideration and adjust. If you don’t use enough water, the paper will dry out and the ink won’t soak in properly, so you need to learn the knack of it. It also depends on the materials of the monuments and on the weather, so you can’t always do the same way. But that’s part of the fun. This is something I came to understand as I gained experience.

Germar: Oh, I see. May I ask about your piece in the Ikebukuro exhibition?

Toyamori: It’s a rubbing of a haiku poem by Taneda Santoka (a Japanese free-form haiku poet active from the Meiji to Showa periods). Santoka lost his mother when he was nine years old. It seems that she committed suicide by drowning, and this event is said to have cast a large shadow over his subsequent life. This haiku is said to have been composed on the 47th anniversary of his mother’s death. After the 47th anniversary of his mother’s death, Santoka ate the udon noodle which was an offering to her. In his diary written at the time, it says“ I am so sad, so lonely.”

Germar: The words are very sorrowful.

Toyamori: Yes, they are. While composing his haiku, Santoka traveled to many places. When he was 43 years old, he was ordained at Hoonji Temple in Kumamoto City (his Buddhist name was Koho). He always kept his mother’s memorial tablet in his carry-all.

Germar: When making rubbed copies, you’re not simply copying stone monuments, are you? It seems to me that you’re also copying the background of the poem and the thoughts of the person who composed it. Speaking of which, I heard you even performed the mounting of this work by yourself.

Toyamori: Yes. I used fabric from my mother’s kimono to mount it. Since it is the poem Santoka composed for his mother, I decided to use my mother’s kimono as well.

Germar: It is wonderful that you also consider the materials for the mounting as a form of expression. Finally, can you tell us anything about your future activities?

Toyamori: Calligraphy rubbing cannot be done by yourself alone. It cannot exist without the work of those who write the words (haiku, tanka, poems, sayings, and so on.), those who build the monuments, and those who maintain them. In addition, I could never have made so many rubbings without my husband, who took me anywhere. I am sincerely grateful to all of them. Therefore, from now on, as a token of my gratitude, I would like to present a mounted scroll to every site where I make a rubbing.

Germar: This is something that can be done with deep gratitude, isn’t it? After listening to your story today, I’ve come to realize how wonderful rubbings are. It’s so rare to see calligraphy rubbings at art exhibitions in Europe. Through your work, I also would like to convey the wonderfulness of the art of rubbing.

(2023 Special Dialogue: Takako Toyamori × Tomoko Germer)


Art History /アートヒストリー

晴れるほどにくもるほどに、波のたわむれ(山頭火自筆)
/ Je heiter und je bewölkter, ein Streich der Wellen
(von Santoka selbst geschrieben)

最初に

拓本とは、一般に【石碑などの筆跡を紙に写し採る技術、またはその写し採った紙】のことを意味しますが、これを頭に思い浮かべられるのはなかなかの知識人か、書や文芸の専門家に違いありません。しかしそのような作業と作品の説明は、拓本という文化の示す世界においてはほんの入口に過ぎないものです。これは油彩について【顔料を乾性油脂で溶いて描く画法、もしくはその絵】という無碍な説明で終わりにはならず、北フランドルの巨匠ヤン・ファン・エイクに始まる壮大な歴史や、絵筆を握った時の高揚感を語らずにはいられないこととまったく同じと言えるでしょう。

本稿で紹介する都谷森孝子氏もまた、拓本という広い世界におけるパズルの1ピースに過ぎないかもしれません。彼女は主に日本の文学者の石碑を対象としていますが、これも拓本という大きなジャンルの中の一つなのです。しかしながら都谷森氏の存在には、拓本の面白さや奥深さ、ひいてはこの文化の魅力が詰まっています。つまり彼女の半生や現在の一挙手一投足に目を向けることは、拓本という文化を理解することにつながると言っても過言ではないでしょう。本稿を通して都谷森氏の功績、そして拓本の魅力に気づいていただければ幸いです。

誕生〜少女時代

都谷森孝子氏は1940年、青森県西津軽郡鯵ヶ沢町に菓子職人の家に次女として誕生しました。姉が一人、兄二人、弟二人。父母合わせて八人家族でした。土地柄漁業関係者が多い土地に菓子屋の数は少なく、他にも家にヤギを飼っていたりと、他の一家では味わえないような生活を送っていました。

都谷森氏は元気に遊んだり、真面目に勉強に励んだり、読書が好きだったりする、ごく普通の女の子でした。少し体が弱いところはあったものの、ヤギの乳で元気になり、中学生時代は家事や店の手伝いをしながら、陸上競技やソフトボールに熱中しました。しかし盲腸で手術を受けた後は激しい運動もできなくなり、裁縫や染め物など、もの作りをして過ごすことが増えていきます。とくにフランス刺繍や津軽伝統のこぎん刺しなどの針仕事をよくやっていたそうですが、この頃からものを作ったり表現をしていくことへの素養が磨かれていたのかもしれません。

拓本との出会い

都谷森氏は地元の短大に進学後、故郷の青森県の中学校で家庭科の教師となります。針仕事が得意だったこともあり、苦労も多かったものの先生という仕事は楽しく、やりがいも感じていました。ところが赴任後間もなくして思わぬ問題に直面します。

きっかけは校長先生からの呼び出しでした。「家庭科の授業は持ち時間数が少なすぎるので、他の教科も担当してほしい」そう告げられて、都谷森氏は困惑します。何しろ短大卒業時に免許を取得していたのは家庭科だけだったのです。とはいえ、家庭科は他の教科に比べて授業数も少ない上に、当時の赴任先は生徒も大都市の学校と比べればかなり少数でした。このまま学校の中で自分だけ時間を持て余してしまうのも気が引けます。

そこで担当教科を増やすための通信教育を受講し、夏季休暇を利用して美術の免許取得のスクーリングを受けに行くことにしました。美術のスクーリングは実技が多かったものの、学生時代からのもの作りの経験や美術好きの素養も手伝ってか、楽しく取得することができました。

しかし国語の免許取得は、書道の実技があったため、美術ほどすんなりとはいきませんでした。それまであまり筆を持つ機会自体が多くなかったということもあり、苦労はしたものの、練習を重ねてどうにか合格点を取ることができました。

そんな奮闘努力の日々の中で、ある時、書道の教科書に掲載された不思議な書が目に飛び込みます。法帖(古人の筆跡を石刷りにした習字の手本)と呼ばれる黒地に白文字が浮かび上がったその書は、なんとも美しく、そして輝いて見えました。講師の加賀谷健三先生は、これはかつての名筆から採拓して写し採られた拓本だと教えてくれました。初めて耳にする言葉で、今一つピンと来ません。しかしそこで目にした拓本の美しさは、鮮明に脳裏に焼き付いて頭から離れませんでした。そして、「どうやってあれを作るんだろう」と気になって仕方なくなってしまうのです。

同じクラスになった他の先生たちとも、拓本のことが話題に上りました。話は盛り上がり、誰かが「拓本についてもっと知りたい」と口にすると、我も我もとますます熱が高まります。「ならば加賀谷先生にお願いしよう」高まった熱が冷めやらないうちに、と実演の直談判へと向かいました。

加賀谷先生は、寛大な人でした。皆の希望を快く了承し、拓本の歴史や採拓の方法について特別に解説をしてくれたのです。またある休講日には、課外授業として「津軽半島文学碑巡り」が企画され、加賀谷先生をはじめ講習に関わった先生たちも参加し、著名な文学碑を訪ねる小旅行が実施されました。地方の文学活動や文学と方言の関わりなど、各専門家たちが解説してくれる、なんとも豪華な文学旅行です。

加賀谷先生も少ない時間の中で採拓を実演してくれましたが、それはまるで魔法のようでした。真っ黒い墨の中から、真っ白く輝く筆跡が浮かび上がってくるのです。気がつくと子どものように感動している自分がいました。この瞬間、まさしく童心に返っていたのかもしれません。

採拓の旅の始まり〜パートナーは夫

この一件以降、都谷森氏はすっかり拓本の虜になってしまいました。国語の講習が終了すると、さっそく採拓の道具を取り揃え、夫と近場の文学碑へと向かいます。加賀谷先生の見よう見まねではありましたが、どうにか念願の“白い文字”を浮かび上がらせることに成功しました。

それからは、まとまった時間を見つけては拓本のために日本各地を行脚するのが日課となりました。だんだんと採拓の技術は向上し、道具も試行錯誤しながらレベルアップしていきます。石碑に紙を固定するためのテープは、セロテープから医療用のサージカルテープへと代わりました。雨天対策に大型の防水シートや傘も持参するようになりました。

最初は訳も分からず車を運転していた夫も、次第に準備を手伝うようになります。遠征の行程表を組んだり、記録撮影用のカメラを回したり、採拓中の雨避けシートを広げたり、もはや単なる手伝いではなく、採拓の重要なパートナーでした。

1983年5月、都谷森氏は新たな挑戦として、松尾芭蕉の「おくの細道」に焦点を当てた長期の採拓を開始します。きっかけは夫の一言でした。「何かテーマを決めて採った方がいいのでは」(「おくの細道 採拓紀行」あとがきより)

確かにそれまでの拓本は作者も文献もバラバラで、後々の記録として残すにも整合性が欲しいと常々感じていました。すぐに夫婦二人で「おくの細道」の採拓を計画すると、東日本を中心に各地を転々とする日々が始まります。やはりと言うべきか思いのほかと言うべきか、何しろ日本文学史にも燦然と輝く一大紀行作品ですから、ちょっとやそっとでは終わりません。

長い採拓の旅が完了したのは1994年のことでした。その間に教職も中途退職し、本当に“拓本家”になっていたのかもしれません。

これにてようやくひと段落、今度は集めた拓本をまとめる作業の始まりだ、と思った矢先、再び隣の夫が囁きます。「(拓本を)掛け軸にしたり額に入れたりしたら」(「おくの細道 採拓紀行」あとがきより)

さっそく表具屋に見積もりを取ってみたものの、何しろ11年余りもかけて集めた山のような拓本の数々を発注するというのは、どうも現実的ではありません。

そこで今度は表装の専門家の先生を同志たちと共に訪ねて、地元むつで表装の講座を開設していただき、なんとか自分で表装ができるまでに上達するに至りました。

こうして仕切り直しの拓本まとめに戻った都谷森氏ですが、またまた夫が囁きます。「せっかく表装したのだから、展覧会をやったら」(「おくの細道 採拓紀行」あとがきより)

図らずもその年(1989)はちょうど「おくの細道」の行脚から300年にあたり、まさに世間はちょっとした松尾芭蕉ブームに色めいていました。これも何かの縁と感じた都谷森氏はその年、初の個展「拓本と写真で見る奥の細道」展(下北文化会館)を、5年後には松尾芭蕉生誕350年を記念する「拓本と写真で見る奥の細道」展(下北文化会館)を開催します。

するとその展覧会をきっかけに地元紙「ウィークしもきた」からオファーを受け、文学碑拓本と紀行文が掲載されるに至りました(1989-2002)。まさにとんとん拍子の出来事で、都谷森氏の拓本は世間の知るところとなっていったのです。

加賀谷先生、驚く

1996年には、種田山頭火の文学碑を巡る大規模な採拓に乗り出します。2度の期間にわたって実施されたこのプロジェクトは、「おくの細道」と同様に大きな反響が起こりました。再び「ウィークしもきた」に種田山頭火の文学碑拓本と紀行文が載り(2002年~2017年)、2003年には「拓本と写真でたどる種田山頭火の世界」展(下北文化会館)が開催され、多くの来場者に恵まれます。

この時には、もう研究者が一目置くレベルを超え、文学碑研究の専門家として頼られる存在となっていました。

加賀谷健三先生は、展覧会「拓本と写真で見る奥の細道」展(下北文化会館)に招かれた時のことについて、このように振り返っています。「どのくらいか楽しみに程度の気持ちで出かけたのです。ところが、本当に度肝を抜かれました。驚きました……いろいろ伺ったことで、今も忘れ難いものが沢山あります」

拓本の魅力

拓本は極めて特殊な表現です。採拓する分野―都谷森氏の場合は松尾芭蕉や種田山頭火など近世・近代文学への学術的な明るさが求められます。そして関連の石碑の所在を調査し、現地へ足を運び、採拓の許可を取り、作業を終えたら記録にまとめる、その一連の工程を継続していく体力、精神力たるや、並大抵のものではありません。

都谷森氏自身も、とくに採拓させてもらうための交渉で何度も苦労したと言います。文学碑に触れること自体が許可の要ることですし、所在地も自治体や私有地など様々です。おそらく並のサラリーマンや調査員よりも遥かに困難な交渉を彼ら以上にこなしているに違いありません。

都谷森氏の著作を読むと、驚くほどに現地の方との交渉、交流について詳細に記憶されていることがわかります。しかもすべての方々に敬意と愛情を持って接しており、一つ一つの出会いに等しく感謝の気持ちが溢れているのです。

都谷森氏は拓本の魅力について、「人と人との出会いやつながり」と回答しています。過去の文豪や俳聖、それを筆に表した書人、刻んだ石工職人、建立の発起人、その土地を守ってきた人、そして文学の研究者などなど、様々な人々を結び、未来へと継承していく喜びは、確かにかけがえのないものです。

しかしその答えは、長年にわたって拓本の世界に身を投じてきた、尚且つ多くの人々から敬意を抱かれるほどの功績を残してきた都谷森氏だからこそ、大きな重みを持つと言えるでしょう。そしてその拓本人生が、黒い墨の中から白い字が表れる感動に始まったというのは、なんとも奇跡的なことではないでしょうか。

雨の日も風の日もふる里の昔を求めて自転車をこぐ一万年前の遺蹟を見つけたとバイ(元中間市長木曽寿一氏より中間市郷土資
料館工藤久館長へ贈られた色紙)/ Sowohl bei Regen als auch bei Wind suche ich nach den alten Zeiten meiner alten Heimat und trete mein Fahrrad und entdeckte eine 10.000 Jahre alte Ruine (Satz auf einer viereckigen Pappe, die Juichi Kiso, der ehemalige
Bürgermeister der Stadt Nakama, an Hisashi Kudo, dem Direktor des Heimatarchivs der Stadt Nakama, schenkte.)

Mit einem „Abklatsch“ ist im Allgemeinen [die Technik des Kopierens der Handschrift eines Steindenkmals o. ä. auf Papier bzw. das Papier, auf das eine Handschrift kopiert wurde] gemeint, aber man muss schon eine ziemlich intellektuelle Person oder ein Experte in Kalligraphie oder Literatur sein, um sich vorstellen zu können, was dies genau ist. Doch eine Erklärung jenes Prozesses oder solcher Werke stellen lediglich die Einführung in die Welt dar, welche sich hinter der Kultur namens Abklatsch verbirgt. Es ist genau dasselbe wie die Tatsache, dass es nicht damit zu Ende ist, die „Ölmalerei“ banal als [eine Malmethode, bei der Pigmente in Trockenöl aufgelöst werden, bzw. damit gemalte Bilder] zu beschreiben, und man nicht darum herum kommt, über die großartige Geschichte, die mit dem nordflämischen Meister Jan van Eyck begann, sowie dem Hochgefühl, wenn man einen Pinsel in die Hand nimmt, zu sprechen.

Takako Toyamori, die in diesem Artikel vorgestellt wird, stellt möglicherweise auch nur ein einzelnes Teil eines Puzzles in der weiten Welt der Abklatsche dar. Sie befasst sich vor allem mit Steindenkmälern japanischer Literaten, aber diese bilden ebenfalls nur ein Teilstück des großen Genres der Abklatsche. Die Existenz von Toyamori ist jedoch nicht nur vollgepackt mit dem Interesse und der Tiefe von Abklatschen sondern auch mit der Faszination jener Kultur. Mit anderen Worten wäre es nicht übertrieben zu sagen, dass man die Kultur der Abklatsche versteht, wenn man sich mit ihrem Leben sowie jeder ihrer Bewegungen und jeder ihrer einzelnen Handlungen befasst. Folglich wäre es mir eine Freude, wenn dieser Artikel den Leser auf die Verdienste von Toyamori und die Faszination von Abklatschen aufmerksam machen würde.

Takako Toyamori wurde im Jahre 1940 in der Stadt Ajigasawa im Bezirk Nishitsugaru der Präfektur Aomori, als zweite Tochter einer Konditorenfamilie geboren. Sie hat eine ältere Schwester und zwei jüngere Brüder. Zusammen mit den Eltern bildeten sie eine sechsköpfige Familie. Aufgrund der lokalen Sitten und Gebräuche der Gegend, gab es viele, die in der Fischerei tätig waren, aber nur wenige Konditoren, und die Familie von Toyamori hielt ferner auch Ziegen zu Hause, sodass sie ein Leben genoss, das man in anderen Haushalten nicht vorfand. Toyamori war ein ganz normales Mädchen, das aktiv spielte, fleißig lernte und gerne las. Obwohl sie körperlich eher etwas schwach veranlagt war, bewegte sie sich gerne, und während ihrer Mittelschulzeit wohnte sie in einem Internat in der Stadt Hirosaki der Präfektur Aomori und widmete sich leidenschaftlich dem Spielen von Softball. Nach einer Blinddarmoperation war sie jedoch nicht mehr in der Lage, anstrengende körperliche Betätigungen zu machen, sodass sie immer mehr Zeit mit Handarbeiten wie Nähen und Färben verbrachte. Sie hatte angeblich eine besondere Vorliebe für Näharbeiten wie die französische Stickerei oder die traditionelle Kogin-zashi der Region Tsugaru, weshalb sie vermutlich in jener Zeit eine Begabung für die Herstellung von Dingen und Ausdrucksformen entwickelte.

Nach Toyamori eine örtliche Kurzzeituniversität besuchte, wurde sie Hauswirtschaftslehrerin an einer Mittelschule in ihrer Heimatpräfektur Aomori. Obwohl der Lehrerberuf zahlreiche Schwierigkeiten mit sich brachte, fand sie Gefallen daran, da Näharbeiten zu ihren Stärken zählten, und empfand die Arbeit als lohnenswert. Doch kurz nach ihrer Versetzung wird sie mit einem unerwarteten Problem konfrontiert. Grund dafür war eine Vorladung zu einem Gespräch mit dem Schulleiter. „Da die Anzahl der Unterrichte für Hauswirtschaft zu gering ist, möchte ich, dass Sie auch andere Fächer betreuen.“

Als ihr diese Worte entgegnet wurden, geriet Toyamori in Verlegenheit. Schließlich hatte sie nach dem Abschluss der Kurzzeituniversität lediglich ein Lehrerdiplom für Hauswirtschaft erworben. In der Tat war die Anzahl der Unterrichte für Hauswirtschaft im Vergleich zu anderen Fächern gering und die Schule, in die sie versetzt wurde, wies auch wesentlich weniger Schüler als die Schulen in größeren Städten auf. Folglich hatte sie ein schlechtes Gewissen, dass sie in der jetzigen Situation die einzige Lehrperson in der Schule ist, die Zeit in Hülle und Fülle zur Verfügung hat.

Sie beschloss daher, mehr Fächer zu betreuen, und nutzte dafür ihren Sommerurlaub, um Kurse für den Erwerb eines Lehrerdiploms in weiteren Fächern zu besuchen. Die Entscheidung fiel ihr nicht einfach, aber aufgrund ihrer bisherigen Erfahrung und Kenntnisse nahm sie sich vor, das Lehrerdiplom für Kunst und Japanisch zu erwerben.

Bei den Kursen für Kunst, die sie als erstes besuchte, erwiesen sich ihre Erfahrungen mit Handarbeiten sowie ihre Vorliebe für Kunst seit ihrer Schulzeit als hilfreich, weshalb sie das Diplom auf Anhieb erlangte. Der Erwerb des Diploms für Japanisch gestaltete sich jedoch nicht so einfach wie das der Kunst, da es auch praktische Fähigkeiten der Kalligrafie zum Programm gehörten. In ihrem Leben gab es bisher nicht viele Gelegenheiten, in denen sie überhaupt einen Pinsel in die Hand nahm, sodass sie sich damit ziemlich schwer tat, aber nachdem sie sich fleißig darin übte, gelang es ihr mit Mühe und Not, eine genügende Note zu holen.

Während der Zeit, in der sie mit der praktischen Kalligrafie kämpfte, sprang ihr eines Tages eine seltsame Kalligrafie in einem Lehrbuch in die Augen. Jene Kalligraphie, die als Kopierbuch bezeichnet wird, und aus weißen Linien auf schwarzem Hintergrund bestand, sah unbeschreiblich schön aus und erstrahlte in ihren Augen. Ihr Dozent, Herr Kenzo Kagaya, erklärte ihr, dass es sich dabei um Abklatsche handelt, bei denen hervorragende Handschriften aus früheren Zeiten abgerieben und kopiert wurden. Sie hörte jenen Begriff zum ersten Mal in ihrem Leben und konnte sich kaum etwas darunter vorstellen. Aber die Schönheit der Abklatsche, die sie darauf sah, brannten sich glasklar in ihr Gedächtnis ein und ging nicht mehr aus ihrem Kopf. Daraufhin fragte sie sich, wie diese bloß angefertigt werden.

In den Gesprächen mit anderen Lehrern derselben Klasse, wurden die Abklatsche zum Diskussionsthema. Als die Diskussion fortschritt und einer der Teilnehmer erwähnte, dass er gerne mehr über Abklatsche erfahren würde, nahm in jedem Einzelnen die Begeisterung für jenes Thema zu. „Dann frage ich doch am Besten Herrn Kagaya danach.“ Ehe sich die Hitze ihrer Begeisterung dafür wieder abkühlte, begab sich Toyamori zu Herrn Kagaya, um ihn persönlich dazu zu überreden, eine entsprechende Vorstellung zu geben.

Herr Kagaya war eine großzügige Person. Er kam dem Wunsch aller mit Vergnügen entgegen und erklärte ihnen ausnahmsweise die Geschichte der Abklatsche und Abreibmethoden. An einem der Tage, an denen kein Kurs stattfand, wurde der Sonderkurs „Tour zu den Literaturdenkmälern der Tsugaru-Halbinsel“ organisiert, an dem beginnend mit Herrn Kagaya, auch die an den Kursen teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer teilnahmen, und ein Kurzausflug zu berühmten Literaturdenkmälern durchgeführt wurde. Es war eine wundervolle literarische Tour, bei der die jeweiligen Experten die lokalen literarischen Aktivitäten und die Beziehung zwischen Literatur und Dialekten erklärten. Auch Herr Kagaya demonstrierte in der beschränkten Zeit, die er hatte, wie man einen Abklatsch anfertigt, und dies fühlte sich wie Magie an. Mitten in der pechschwarzen Tusche tauchen weiß leuchtende Handschriften auf. Als sie es realisierte, war Toyamori wie ein Kind davon hingerissen. Möglicherweise wurde sie in jenem Moment wahrlich in ihre Kindheit zurückversetzt.

Seit jenem Ereignis war Toyamori völlig vernarrt in Abklatsche. Nachdem sie ihre Kurse für Japanisch beendet hatte, besorgte sie sich umgehend die für einen Abrieb erforderlichen Utensilien und machte sich auf den Weg zu einem Literaturdenkmal in der Nähe ihres Ehegatten. Obwohl sie Herrn Kagaya nachahmte, gelang es ihr irgendwie, die „weißen Schriftzeichen“ zum Vorschein zu bringen, nach denen sie sich gesehnt hatte. Von da an wurde es zu ihrer Routine, für Abklatsche durch ganz Japan zu reisen, sobald sie entsprechend freie Zeit dafür hatte. Ihre Fähigkeiten des Abriebs steigerten sich nach und nach und auch die Utensilien verbesserten sich durch wiederholten Versuch und Irrtum. Für das Klebeband, mit dem sie das Papier an die Steindenkmäler befestigt, wechselte sie von Tesafilm auf medizinisches Klebeband. Außerdem begann sie auch, eine große Regenschutzplane sowie einen Regenschirm als Maßnahme für schlechtes Wetter mitzunehmen.

Ihr Ehemann, der sie anfangs mit dem Auto zu den Zielen fuhr, ohne den Grund dafür zu wissen, begann allmählich bei den Vorbereitungen zu helfen. Er war mittlerweile nicht mehr nur ein Helfer, sondern ein wichtiger Partner für die Abklatsche, der den Zeitplan für die Ausflüge erstellte, die Kamera für Dokumentationsaufnahmen bediente und die Regenschutzplanen während des Abreibens bei Regen ausrollte.

Als neue Herausforderung startete Toyamori im Mai 1983 ein langfristiges Abklatschprojekt, das sich auf „Auf schmalen Wegen in Oku“ von Basho Matsuo konzentrierte. Anlass dafür waren die Worte ihres Ehemanns. „Vielleicht wäre es besser, wenn du ein bestimmtes Thema festlegst“ (aus dem Nachwort von „Auf schmalen Wegen in Oku – eine Abklatschreise“). In der Tat waren ihre bisherigen Abklatsche in Bezug auf den Verfasser und die Literatur völlig aus der Luft gegriffen, sodass sie das Gefühl hatte, dass sie ihnen eine Einheitlichkeit geben sollte, damit sie auch als Aufzeichnungen für spätere Zeiten dienen.

Zusammen mit ihrem Ehemann begann sie dann umgehend mit der Planung der Abklatsche des Werks „Auf schmalen Wegen in Oku“ und begab sich hauptsächlich im Osten Japans tagelang auf Reisen zu den verschiedensten Orten. Ich weiß nicht, ob man sagen sollte, das dies so kommen musste oder gar unerwartet kam, aber da es sich bei „Auf schmalen Wegen in Oku“ um einen großen Reisebericht handelt, der zu den herausragendsten Werke der japanischen Literaturgeschichte zählt, lässt sich das Sammeln der Abklatsche davon keineswegs in einer kurzen Zeit abschließen. Dementsprechend erreichte die lange Reise der Abklatsche auch erst im Jahre 1994 ihr Ende. Toyamori war inzwischen vom Lehrerberuf in den Ruhestand getreten und vielleicht zu einer echten „Abklatschkünstlerin“ geworden.

Als sie dachte, dass sie endlich eine Verschnaufpause bekommt und nun die Arbeit des Zusammentragens der gesammelten Abklatsche beginnt, flüsterte ihr Ehemann ihr erneut von nebenan zu: „Wieso fertigst du nicht Bilderrollen davon (Abklatsche) an oder rahmst sie ein?“ (aus dem Nachwort von „Auf schmalen Wegen in Oku – eine Abklatschreise“).

Sie hat sich sofort einen Kostenvoranschlag von einem Bilderaufzieher eingeholt, aber es erschien ihr einfach nicht realistisch, den Berg an Abklatschen, der sich über 11 Jahre angesammelt hat, in Auftrag zu geben. Folglich suchte sie zusammen mit einer Gruppe von Gleichgesinnten einen auf das Aufziehen von Bildern spezialisierten Meister auf, der ihr in der Heimatstadt Hirosaki einen Montagekurs erteilte, wodurch es ihr gelang, entsprechende Kunstfertigkeiten anzueignen, um die Abklatsche selbst aufzuziehen.

Damit wandte sich Toyamori dann erneut ihrer Arbeit des Zusammentragens der Abklatsche zu, als ihr Mann ihr auf Neue zuflüsterte: „Wenn du dir schon die Mühe gemacht hast, sie aufzuziehen, solltest du eine Ausstellung veranstalten“ (aus dem Nachwort von „Auf schmalen Wegen in Oku – eine Abklatschreise“). Zufälligerweise sagte er dies in einem Jahr (1989), das gerade auf das 300. Jubiläum der Pilgerreise „Auf schmalen Wegen in Oku“ von Basho Matsuo fiel, sodass sich auch in der Öffentlichkeit ein kleiner Basho-Boom breit machte. Toyamori glaubte, dass dies eine Art von Schicksalsbeziehung sein muss, weshalb sie noch im selben Jahr ihre erste Einzelausstellung „„Auf schmalen Wegen in Oku“ betrachtet durch Abklatsche und Fotografien“ (im Shimokita-Kulturzentrum) und fünf Jahre später eine gleichnamige Ausstellung (im Shimokita-Kulturzentrum) anlässlich des 350. Jubiläums der Geburt von Basho Matsuo veranstaltete.

Durch die Ausstellung erhielt sie daraufhin ein Angebot von der Lokalzeitung „Week Shimokita“, welche ihre Literaturdenkmal-Abklatsche und Reiseberichte veröffentlichte (1989-2002). Es war wahrlich eine rasche Abfolge von Ereignissen, die dazu führten, dass die Abklatsche von Toyamori der Öffentlichkeit bekannt wurden.

Im Jahre 1996 startete sie dann ihr großes Abklatschprojekt, in dem sie die Literaturdenkmäler von Santoka Taneda aufsuchte. Jenes Projekt, das sie in zwei Zeiträumen durchführte, stieß ebenso wie „Auf schmalen Wegen in Oku“ auf große Resonanz. In der Lokalzeitung „Week Shimokita“ wurden erneut ihre Abklatsche und Reiseberichte zu den Literaturdenkmälern von Santoka Taneda veröffentlicht (2002-2017), während sie im Jahre 2003 die Ausstellung „Mittels Abklatsche und Fotografien auf den Spuren der Welt von Santoka Taneda“ (im Shimokita-Kulturzentrum) veranstaltete, die sich zahlreichen Besucher erfreute.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits ein Niveau erreicht, das bereits Forscher bewunderten, sodass sie als Expertin für die Erforschung von Literaturdenkmälern galt.

Ihr Lehrer, Herr Kenzo Kagaya, blickt wie folgt auf den Zeitpunkt zurück, an dem er zu ihrer Ausstellung „„Auf schmalen Wegen in Oku“ betrachtet durch Abklatsche und Fotografien“ (im Shimokita-Kulturzentrum) eingeladen wurde:

„Ich ging lediglich mit dem neugierigen Gedanken dorthin, wie weit sie es wohl gebracht hat. Doch als ich da war, fehlten mir jegliche Worte. Es war einfach nur erstaunlich … Ich habe sie allerlei Dinge gefragt, von denen es jetzt noch viele gibt, die ich nicht vergessen kann.“

Abklatsche stellen eine sehr spezielle Ausdrucksform dar. Das Feld, das abgerieben werden soll erfordert eine wissenschaftliche Aufgeschlossenheit gegenüber der neuzeitlichen und modernen Literatur – wie im Falle von Toyamori für Basho Matsuo und Santoka Taneda. Außerdem muss man die entsprechenden Orte der Steindenkmäler recherchieren, sich dorthin begeben und eine Genehmigung für einen Abrieb einholen. Jene Reihe von Prozessen weiterzuführen, erfordert eine außergewöhnliche körperliche und geistige Ausdauer. Toyamori selbst sagt, dass sie vor allem bei den Verhandlungen über die Genehmigung für einen Abrieb oftmals Schwierigkeiten hatte. Das Berühren von Literaturdenkmälern allein bedarf bereits einer Genehmigung und auch bei den Standorten kann es sich um verschiedene Arten wie Gemeindegebiet, Privatgrundstück usw. handeln. Zweifellos sind mehr und weitaus schwierigere Verhandlungen erforderlich, als solche, mit denen durchschnittliche Büroangestellte oder Forscher zu tun haben.

Wenn man das Buch von Toyamori liest, erhält man einen Einblick darüber, wie verblüffend detailliert die Verhandlungen und Interaktionen aufgezeichnet sind, die sie mit den Einheimischen pflegte. Zudem behandelt sie alle Menschen mit Respekt und Zuneigung und jede einzelne ihre Begegnungen ist gleichermaßen von Dankbarkeit geprägt.

Auf die Frage, worin die Faszination der Abklatsche liegt, antwortete Toyamori mit „in den Beziehungen zwischen Mensch und Mensch“. Die Freude, die unterschiedlichsten Menschen wie die großen Dichter und Haiku-Weisen der Vergangenheit, die Kalligraphen, welche deren Verse niedergeschrieben haben, die Steinmetze, welche die Verse eingraviert haben, die Initiatoren, welche die Denkmäler errichteten, die Menschen, die das Grundstück mit dem Denkmal darauf bewahrt haben, und die Literaturforscher usw., miteinander zu verbinden und an die Zukunft weiterzugeben, ist in der Tat unersetzbar.

Doch die Antwort auf jene Frage erlangt ein enorm großes Gewicht, wenn sie von Toyamori stammt, die über viele Jahre hinweg in der Welt der Abklatsche tätig ist und so viel dafür geleistet hat, dass sie noch immer von zahlreichen Menschen dafür geschätzt wird.

Und ist es nicht ein Wunder, dass jenes Leben der Abklatsche mit der Begeisterung begann, dass weiße Buchstaben aus einem Grund von schwarzer Tusche hervortreten?


Solo Exhibition /個展

特設個展ブースin 日欧宮殿芸術祭2024
会期:2024年4月20日~22日
会場:シャルロッテンブルク宮殿オランジュリー(ドイツ)
主催:一般社団法人 日欧宮殿芸術協会
運営:クリエイト・アイエムエス株式会社

Solo Exhibition in JEPAA Festival 2024
Date: April 20th – 22th, 2024
Venue: Charlottenburg Palace, Berlin, Germany
Organizer: Japan-Europe Palace Art Association
Operated by: Create IMS Co., Ltd.

 

日本ケベック友好展2023
会期:2023年10月19日~23日
会場:セミナール・ド・ケベック(カナダ)
主催:一般社団法人 日欧宮殿芸術協会
運営:クリエイト・アイエムエス株式会社

Special exhibition booth at the Japan–Quebec Friendship Exhibition 2023
Date: October 19–23, 2023
Venue: Séminaire de Québec, Canada
Organizer: Japan-Europe Palace Art Association
Operation: Create IMS Co., Ltd.


Profile /経歴

都谷森孝子 Takako Toyamori

1940年 青森県生まれ
1978年 採拓の旅を始める
主な著書
2006年 「奥の細道文学碑 採拓探訪」拓本集(大阪きずな拓本会との共編)
2015年 「奥の細道 拓本紀行」
2017年 「山頭火 句碑 拓本紀行」
作品出展国遍歴(JEPAA関連事業):ドイツ、マルタ共和国、カナダなど

Born:1940,Japan
1978: Began the journey of making rubbings.
Major Works
2006: “Monuments of The Narrow Road to the Deep North: A Rubbing Pilgrimage” – A collection of rubbings(Co-edited with Osaka Kizuna Takuhon-kai)
2015: “The Narrow Road to the Deep North: A Journey in Rubbings”
2017: “Santoka: Haiku Stones – A Rubbing Journey”

Exhibition of Works(JEPAA): Germany,Malta,Canada…

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