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© 2026 Mariko Fujimoto.
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Portfolio /作品一覧
Special Interview / 特別対談
幼心に抱いた詩人の夢を経て、ことばの響きに輝きを齎す求道者
カトリン=スザンネ・シュミット(以下 シュミット):詩は翻訳になると理解が難しい部分があります。速さとか響きとか、音の良さが訳される過程で失われることが多いと感じていました。ですから一度、藤本さんに今回お持ち下さった作品を読んでいただいてもよろしいでしょうか?
藤本真理子(以下 藤本):私も最近の詩は意味に重きを置きすぎていると感じます。あくまでも伝達の道具として、どう伝えるかに傾倒していて、説明的なものが増えてきましたね。私は詩の響きを大切にしているので、音について聞いてくださって嬉しいです。
それと、詩は自己表現ではなく、言葉の持っている美しさ、そして意味の多重性を影のように表出することに理想があると考えています。私は子どもの頃から現実が嫌いで、現代が嫌い、そう思う傾向があったんです。そんな私はフィルターのようなもの。言葉を活かすためのフィルターに過ぎない私という網目を通して、言葉の本質が抽出されるように詩を書いているつもりです。
シュミット:素朴な質問ですが、藤本さんはいつから詩を書いていますか。
藤本:小学校の卒業式の時に一人ずつ夢を聞かれて、それをみんなの前で発表することがあったんです。その時、私は詩人になると言っていたみたいなんです。それを同級生が覚えていて、「よかったね」と手紙をもらったことがありましたよ。
シュミット:今では随分と表現方法が変わりましたね。
藤本:そうですね。詩は無言の言葉と言われるのです。伝達の道具ではなく、言い知れぬ朧影のようなものを喜ばせたいというか。
シュミット:なるほど。抽出して選び抜かれたものが詩になっているということですね。多くの文学に出会ったからこそ、今の藤本さんの世界観があるのだと感じます。藤本さんの詩はメッセージを伝えることとは別の役割を持っているということですね。藤本さんの詩には古代の日本の世界観がありますけれど、それは昔の日本を表現したかったのですか?
藤本:そうですね。時を超えて生きさせてくれるのが文学だと私は思っています。現代はその積み重ね、培われてきたものが反映されていますから。ものの考え方や感性として伝わればいいですね。
一番になるのは言葉の響きです。だからこの作品にある源氏物語も、いろんな人が訳していますが、私は原文で読みました。意味がわからなくても伝わるものがあって、文体が素晴らしいと感じました。朦朧体という主語のないものなのでとてもわかりづらいと言われているんですが、この脈々と人の手に伝わってきたものに感動するんです。
日本語は漢字、ひらがな、カタカナ、それらが総合的に連なって生まれるものですから、それはこれまでの言葉が育んできたものです。
シュミット:漢字もカタカナもひらがなも、藤本さんは意図的に使用されているんですね。
藤本:そうですね。「真理子」と「まりこ」と「マリコ」では、また言葉の感じ方というのは変わってきますのでね。「真理子」は自分が出すぎるし、「まりこ」は幼い印象を与える。「マリコ」は客観的な立場として書いています。それらが混じり合って日本語なんですね。
シュミット:ニュアンスを大切にされているんですね。
藤本:詩はなぜ曖昧かというと、相手に委ねているからです。それが文学の膨らみと美しさと言えるのではないでしょうか。こちらの気持ちはなるべく抑えて、余白を残して、そこに読んだ人が自身の思うことだったり考えを入れればいいのであって。そういう意味で詩はメッセージではないです。
シュミット:最後に作家としてこれからどういう詩を作っていきたいかを聞かせてください。
藤本:目的は全くないです。目的を持つとそれを達成するための手段になってしまうので。そういう手段ではなく、耳を澄まし、感覚を研ぎ澄まして、見えないもの(古えの死者、ムシやホシの “シ”)の気配を、コトバとして甦らせたいのです。日本語の「黄泉」は闇が転じた言葉で、「黄泉から帰る(よみがえる)」という音韻が生かされています。
„Eine Wahrheitssuchende, die durch ihren Kindheitstraum, Dichterin zu werden, dem Klang der Worte Glanz verleiht“
Katrin-Susanne Schmidt (im Folgenden Schmidt) : Poesie ist manchmal schwer zu verstehen, wenn sie in eine andere Sprache übersetzt wird. Ich hatte das Gefühl, dass das Tempo, der Klang und die Schönheit des Ausdrucks im Übersetzungsprozess oft verloren gehen. Dürfte ich Sie also bitten, das Gedicht, das Sie heute mitgebracht haben, einmal vorzulesen, Frau Fujimoto?
Mariko Fujimoto (im Folgenden Fujimoto): Ich habe das Gefühl, dass bei der Poesie heutzutage zu viel Wert auf die Bedeutung gelegt wird. Poesie ist lediglich ein Mittel zur Kommunikation, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie etwas vermittelt wird, und immer mehr Gedichte haben einen erklärenden Charakter. Für mich ist der Klang von Poesie sehr wichtig, deshalb freut es mich, dass Sie nach dem Klang gefragt haben. Außerdem glaube ich, dass es bei der Poesie nicht um Selbstdarstellung geht, sondern im Idealfall darum, die Schönheit der Worte zum Ausdruck zu bringen. Ich habe schon seit meiner Kindheit dazu geneigt, die Realität und die moderne Welt zu hassen. Deshalb bin ich ein Filter – ein Filter, der das Beste aus Worten macht. Ich versuche, Gedichte so zu schreiben, dass durch die Maschen meines Netzes nur die Essenz der Worte hindurchkommt.
Schmidt : Das ist eine recht schlichte Frage, aber wie lange schreiben Sie schon Gedichte?
Fujimoto : Bei dem Abschluss an meiner Grundschule wurden wir alle nacheinander nach unseren Träumen gefragt und haben unsere Antworten vor allen Anwesenden vorgetragen. Anscheinend habe ich damals gesagt, dass ich Dichterin werden wollte. Eine meiner Klassenkameradinnen hat sich daran erinnert. Sie hat mir einen Brief geschickt und mir mitgeteilt, dass sie sich für mich freut.
Schmidt : Ihre Ausdrucksweise hat sich mittlerweile ziemlich verändert, nicht?
Fujimoto : Ja. Es heißt, dass Poesie eine stille Sprache sei. Sie ist kein Instrument zur Kommunikation. In der Poesie gibt es etwas Unaussprechliches. Deshalb möchte ich die Sprache erfreuen.
Katrin-Susanne Schmidt (im Folgenden Schmidt): Ich verstehe. Das, was extrahiert und ausgewählt wurde, ist also Poesie, nicht? Ich habe das Gefühl, dass Ihre heutige Weltanschauung darauf zurückzuführen ist, dass Sie so viel Literatur kennengelernt haben. Ihre Poesie hat also eine andere Funktion als die Vermittlung einer Botschaft. Ihre Poesie hat eine alte japanische Weltsicht. Wollten Sie das alte Japan zum Ausdruck bringen?
Fujimoto : Ja. Ich glaube, dass Literatur es uns ermöglicht, über die Zeit hinaus zu leben. Die Gegenwart ist ein Spiegelbild dessen, was sich bisher angesammelt und entwickelt hat. Es wäre schön, wenn dies als Denkweise vermittelt werden könnte. Am wichtigsten ist der Klang der Worte. Das in diesem Werk referenzierte „Genji Monogatari“ wurde vielfach in die Gegenwartssprache übersetzt, aber ich habe die Geschichte vom Prinzen Genji im Originaltext gelesen. Selbst wenn ich manchmal die Bedeutung nicht verstanden habe, wurde mir dennoch etwas vermittelt, und ich finde den Schreibstil wunderbar. Es wird gesagt, dass der darin verwendete vage Schreibstil ohne Subjekt sehr schwer verständlich ist, aber ich bin von dem berührt, was über die Jahrhunderte hinweg von Mensch zu Mensch weitergegeben wurde. Die japanische Sprache entsteht aus einer Kombination von Kanji, Hiragana und Katakana. Sie ist das Ergebnis dessen, was die bisherigen Wörter hervorgebracht haben.
Schmidt : Sie verwenden also absichtlich Kanji, Katakana und Hiragana.
Fujimoto : Ja. Die Art und Weise, wie der Name Mariko wahrgenommen wird, unterscheidet sich je nachdem, ob er mit Kanji, in Hiragana oder in Katakana geschrieben ist. Mit Kanji geschrieben ist „Mariko“ zu sehr von mir selbst geprägt, und wenn der Name in Hiragana geschrieben wird, macht er einen kindlichen Eindruck. Deshalb habe ich die Schreibweise in Katakana gewählt, die einen objektiven Standpunkt ausdrückt. All diese Dinge vermischen sich und ergeben die japanische Sprache.
Schmidt : Sie schätzen Bedeutungsnuancen.
Fujimoto : Poesie ist deshalb unbestimmt und vage, weil sie dem Leser überlassen wird. Ich denke, das ist es, was man literarische Schönheit nennen kann. Ich möchte meine Gefühle so weit wie möglich nicht einbringen, sondern einen leeren Raum lassen und es dem Leser erlauben, seine eigenen Gefühle und Gedanken hinzuzufügen. In diesem Sinne sind Gedichte keine Botschaften.
Schmidt : Bitte teilen Sie uns abschließend mit, welche Art von Poesie Sie als Schriftstellerin künftig schreiben möchten.
Fujimoto : Ich habe überhaupt keine Ziele. Wenn man ein Ziel hat, wird es zu einem Mittel, um es zu erreichen. Ich möchte nicht auf solche Mittel zurückgreifen, sondern aufmerksam zuhören, meine Sinne schärfen und die Anzeichen des Unsichtbaren (die Toten aus alten Zeiten; der „Tod“ („shi“), der sowohl in Insekt („mushi“) als auch in Stern („hoshi“) steckt) als Worte wiedererwecken. Das japanische Wort „Yomi“ („Totenreich“) ist aus einer Lautänderung des Wortes „Yami“ („Dunkelheit“) entstanden, und aus diesem Klang ist dann über „yomi kara kaeru“ („aus dem Totenreich zurückkehren“) das Wort „yomigaeru“ (etwa „wieder ins Leben zurückkommen“ oder „wieder erstarken“) entstanden.
Profile /経歴
藤本真理子 Mariko Fujimoto
作品出展国遍歴(JEPAA関連事業):ドイツ、フランス、マルタ共和国など
Exhibition of Works (JEPAA): Germany, France, Malta, and more

