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Portfolio /作品一覧

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アートヒストリー / Art History

「おもい」

誕生〜上京、結婚、仕事

秋田県由利本荘市鳥海町。東北の名峰・鳥海山の 麓に広がる自然豊かなこの町で、佐藤ユリ氏は農家 の5 人兄弟の第二子として生まれました。他の兄弟 は男ばかり、そこに祖父母も同居する9 人家族の大 所帯でした。 佐藤氏は生まれつき体が弱く、学校から帰ったら いつも家で祖母の手仕事を眺めたり真似をしたりし て過ごしていたそうです。 当時の日本は太平洋戦争真っ只中でしたが、幸い にも鳥海町の周辺では空襲が無く、また実家が農家 だったおかげで食糧難に追い込まれることもありま せんでした。学校では先生が常駐できずに授業が無 い日も多かったものの、中学卒業後には洋裁学校で 学び、手仕事やもの作りの楽しみを深めていきまし た。その後は社会勉強として東京の酒屋で住み込み で働き、地元ではわからなかった都会の暮らしを学 びました。 東京での暮らしに慣れ始めた頃、程なくして佐藤 氏は結婚します。その後、子宝にも恵まれ、家事に 育児にと目まぐるしく家で過ごす時間が増えていき ました。それは当時の成人女性としてはごく当たり 前のことであり、佐藤氏自身もそれに倣って歳を重 ねていくものと考えていたそうです。 そんな主婦としての生活が突如として一変しま す。きっかけは訪問販売員をしていた友人でした。 「実は私も子どもができて仕事が続けられなくなり ました。自分に代わって佐藤さんに訪問販売の業務 をしてもらえないかしら」 その思いがけない申し出を、佐藤氏は直感的に引 き受けることにします。もちろん夫には内緒です。 訪問販売の仕事は、家事育児の毎日とは驚くほど に別物でした。ご近所さんの玄関に上がり、さまざ まなご婦人方と話しながら、彼らの家の中とその暮 らしぶりを眺める。地方暮らしの長かった佐藤氏に とってそれはとても刺激的でやりがいのある仕事で した。また年月を重ねていくとともにご贔屓のお客 様も増え、自分のセールスを聞いて欲しいと知り合 いをたくさん集めてくれたり、夕飯を代わりに作っ てくれることもあったそうです。

絵の世界へ

佐藤ユリ氏の人生に絵の世界の扉が開いたのは、25歳の頃のことでした。 都会での暮らしが長くなるにつれて芸術に触れる 機会も増えるようになり、その面白さに魅了されて いくようになります。すると、ふと学生時代の頃の 思い出が蘇ってきました。友人たちに頼まれて、思 い思いに鉛筆を走らせていた自分の姿を想像し、当 時は何とも思わなかったことが今更ながらに愛おし く感じられます。そして「ああ私は絵を描くのが好 きだったんだ」と、自分自身の思いに気づいたので す。 すぐさま佐藤氏は行動に移します。自分が好きな 抽象的な画風—ただし完全な抽象ではなく具象と入 り混じったような世界観の多い公募展を探し、現在 所属する二科会へと加盟することにします。そして 新聞の絵画教室紹介の記事から、自身が師事する絵 の先生を訪ねたのです。 先生はとても良い人でしたが、風景画を得意とす る画家だったため、抽象画や人物画などはほとんど 描かなかったと言います。もし普通の生徒であれば 自分の描きたいものの描き方を教えて欲しいと思う かもしれません。ところが佐藤氏は「他の人とは違 うものが描きたい」という強い信念がありました。 先生が自分の求める世界観について指導してくれな いことは、むしろ好都合だったわけです。 結果的にそのミスマッチは良い方向へと動きま す。人物画や抽象的な表現を思うままに描き続ける 中で佐藤氏の表現力は磨かれ、画家としての評価も 高まっていきました。 そんな折、佐藤氏にタウン誌の表紙を描く仕事の オファーが舞い込みます。するとそれをきっかけに 広告やバルーンなどの媒体の案件が増加し、いっそ う画家として評価を高めていったのです。その時、 佐藤氏はまだ30代前半。右も左もわからぬままに東 京へ出てきた頃からは考えられないほどの転身ぶり です。画家として成功を夢見る人の多くが、このよ うなステップアップを羨ましく思うでしょう。 そんな佐藤氏ですが、画家としてこれまで歩み続 けられてきたのは「自由に描きたい」という気持ち があったからだと考えています。 「やっぱり何か縛られることが一番嫌ですね。誰と も違うような、何とも似ていない、絵を描きたいと 楽しみながら描いています。そこにはこだわってい きたいと思いますね」(佐藤氏)

「赤いアジサイ」

Die Gemälde von Yuri Sato, die stellenweise das Schwanken der Kluft zwischen Traum und Wirklichkeit sichtbar machen, werden sowohl in Japan als auch im Ausland hochgeschätzt, insbesondere bei der Nika-Ausstellung. Dieser Artikel blickt auf das halbe Leben von Sato als Malerin zurück.

Stadtteil Chokai in der Stadt Yurihonjo der Präfektur Akita. Yuri Sato wurde als zweites von fünf Kindern einer Bauernfamilie in diesem naturreichen Stadtteil am Fuße des Berges Chokai geboren, einem berühmten Berg in der Tohoku-Region. Die anderen Geschwister waren alle männlich und auch die Großeltern lebten im selben Haushalt, sodass sie in einer neunköpfigen, großen Familie aufwuchs.

Sato war von Geburt an physisch schwach und verbrachte nach der Schule immer ihre Zeit damit, zu Hause der Großmutter bei der Handarbeit zuzusehen und diese nachzuahmen. Japan befand sich zu jener Zeit mitten im Pazifikkrieg, aber glücklicherweise wurde die Gegend um Chokai nicht von Luftangriffen heimgesucht, und dank der Tatsache, dass ihre Familie Bauern waren, geriet sie auch nicht in Lebensmittelnot. Obwohl es in der Schule viele Tage gab, an denen kein Lehrer anwesend sein konnte und deshalb kein Unterricht stattfand, besuchte sie nach dem Abschluss der Mittelschule eine Schneiderschule und vertiefte ihre Freude an der Handarbeit und der Herstellung von Dingen.

Um die gesellschaftlichen Funktionsweisen zu lernen, arbeitete sie danach mit Kost und Logis in einem Spirituosengeschäft in Tokio und lernte dabei das Stadtleben kennen, von dem sie in ihrer Heimatstadt weit entfernt war. Kaum hatte sie sich an das Leben in Tokio gewöhnt, heiratete Sato bereits eine kurze Zeit später. Danach wurde sie mit einem Kind gesegnet und verbrachte mit Hausarbeit und Kinderbetreuung zunehmend eine hektische Zeit zu Hause. Damals war dies für eine erwachsene Frau selbstverständlich, und Sato selbst glaubte ebenfalls, dass sie auf diese Weise ihre Jahre verbringen würde.

Doch jenes Leben als Hausfrau änderte sich dann auf einmal drastisch. Angefangen hat alles mit einer Freundin, die als Tür-zu-Tür-Verkäuferin arbeitete. „Da ich ebenfalls schwanger wurde, kann ich diese Arbeit leider nicht mehr fortsetzen. Daher wollte ich Sie, Frau Sato, fragen, ob Sie nicht an meiner Stelle die Arbeit als Tür-zu-Tür-Verkäuferin übernehmen könnten.“

Sato beschloss intuitiv, jener unerwarteten Bitte nachzukommen. Natürlich hielt sie es vor ihrem Ehemann geheim. Im Vergleich zum Alltag mit Hausarbeit und Kinderbetreuung stellte die Arbeit als Tür-zu-Tür-Verkäuferin in erstaunlichem Maße etwas völlig anderes dar. Man tritt dabei in die Haustür der Nachbarn ein, spricht mit den unterschiedlichsten Damen und erhält einen Einblick in deren Haushalt und Lebensstil. Für Sato, die eine lange Zeit ihres Lebens in der Provinz verbracht hatte, war dies eine sehr anregende und motivierende Arbeit.

Im Laufe der Jahre gewann sie dann auch immer mehr Stammkunden, welche ihre Bekannten zusammentrommelten und baten, sich das Verkaufsgespräch von Sato anzuhören oder hin und wieder das Abendessen zubereiteten.

Im Leben von Yuri Sato öffnete sich die Tür zur Welt der Malerei, als sie 25 Jahre alt war. Dadurch, dass sie eine längere Zeit in der Stadt lebte, ergaben sich für sie auch immer mehr Möglichkeiten, mit Kunst in Berührung zu kommen, sodass sie nach und nach von deren Faszination hingerissen war. Doch eines Tages wurden plötzlich Erinnerungen an ihre Schulzeit wach. Sie stellte sich vor, wie sie selbst nach Belieben mit dem Bleistift Bilder zeichnete, da ihre Freunde sie darum baten. Damals dachte sie sich zwar nichts weiter dabei, aber jetzt im Nachhinein empfand sie es als bedauernswert. Und sie wurde sich des Gedankens bewusst, dass sie Zeichnen sehr gerne mochte.

Sato begann unverzüglich zu handeln. Sie suchte nach Ausstellungen mit öffentlichen Ausschreibungen für Ausstellungswerke, in denen ein abstrakter Stil, der ihr gefiel, aber nicht völlig abstrakt, sondern mit Gegenständlichkeit vermischte Weltanschauungen den Großteil ausmachten, und trat dem Nika-Verband bei, dem sie auch gegenwärtig noch angehört. Anhand eines Zeitungsartikels, in dem Malkurse vorgestellt wurden, besuchte sie dann den Lehrer, der ihr das Malen beibrachte.

Ihr Lehrer war zwar ein sehr guter Mensch, aber da er ein Maler war, der sich auf Landschaftsmalerei spezialisiert hatte, hätte er kaum abstrakte Bilder oder Porträts gemalt. Ein normaler Schüler würde sich wohl wünschen, dass der Lehrer ihm beibringt, wie man das zeichnet, was er zeichnen möchte. Doch Sato hatte die feste Überzeugung, dass sie etwas anderes zeichnen möchte als die anderen. Es kam ihr also viel mehr gelegen, dass der Lehrer ihr keinerlei Anweisungen zur Weltanschauung gegeben hat, nach der sie verlangte. Folglich wirkte sich jene Nichtübereinstimmung positiv aus. Indem sie nach eigenem Belieben kontinuierlich Porträts und abstrakte Ausdrucksformen malte, verfeinerten sich die expressiven Fähigkeiten von Sato und sie erlangte zunehmend Ansehen als Malerin.

Zur selben Zeit erhielt Sato zudem das Angebot, die Titelseite eines Stadtmagazins zu zeichnen. Dies führte dann zu einer Zunahme von Aufträgen für Reklamen und Medien wie Sprechblasen usw., die ihren Ruf als Malerin weiter stärkten. Zu jenem Zeitpunkt befand sich Sato noch in der ersten Hälfte ihrer Dreißiger. Es war für sie eine berufliche Verwandlung, die sie sich damals, als sie frisch nach Tokio kam und noch keine Ahnung von den Dingen hatte, kaum hätte vorstellen können. Viele Menschen, die von einem Erfolg als Maler träumen, würden sie wohl um ihre Karriere beneiden.

Sato glaubt hingegen, dass sie bisher als Malerin so weit kommen konnte, weil sie den Gedanken „frei malen zu wollen“ im Herzen trug. „Ich mag es letztlich nicht, in irgendetwas gebunden zu sein. Es macht mir Spaß, Bilder zu malen, die sich von denen anderer unterscheiden und nichts anderem ähnlich sehen. Selbst wenn meine Bilder nicht gut sein sollten, möchte ich weiterhin diesen Stil beibehalten.“


Profile /経歴

加藤ユリ Yuri Sato

社団法人二科会絵画部会友
作品出展国遍歴(JEPAA関連事業):ドイツ、フランス、マルタ共和国など

Nika Association (Japan Art Association)
Exhibited Works (JEPAA Projects): Germany, France, Malta, and more

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